Ständig Pickel und Hautrötungen (und keiner weiss warum?) 7 Nahrungsbestandteile können der wahre Grund sein!

Eigentlich läuft es ja gerade richtig gut – privat und gesundheitlich. Wenn nur diese dauernden Probleme mit der Gesichtshaut nicht wären!  Was könnte nur der Auslöser der ständigen Hautreizungen sein?

Mittlerweile wissen wir, daß Hormone sowohl in der Pubertät als auch im Erwachsenenalter für fiese Pickel, Mitesser und Co. sorgen können. Auch kann ein Hautausschlag durch Stress kommen oder für ‚hektische Flecken‘ oder Augenringe sorgen.

Häufig unentdeckt ist jedoch der Zusammenhang zwischen unverträglicher Ernährung und starken Hautirritationen.  

Sehr oft bemerken wir nicht, daß bestimmte Inhaltsstoffe in der Nahrung der Grund für unsere Hautbeschwerden sein können. 

Als Heilpraktikerin diagnostiziere und behandle ich Hautprobleme ursächlich. Suche nach den Gründen für Hautentzündungen oder unreiner Haut. Oft liegen die verursachenden Störungen in einer fehlender Darmgesundheit oder einer Leberbelastung.

Folgende Lebensmittelbestandteile können Auslöser eines schlechten Hautbildes bzw. Pickel sein:

Zwei Hände mit Schokolade, Sahne & Zucker

Gluten

Fructose                     

Lactose

Pilze (Candida)

Zucker

Histamin  

Salicylate

Ernährung, die Du verträgst = Hautirritationen vermeiden

Um zu erklären, warum diese eigentlich natürlichen Ernährungs-Bestandteile der Haut Stress machen können, möchte ich Dir unser geniales Dream-Team Darm und Leber einmal näher vorstellen.

Dank Bestsellern wie „Darm mit Charme“ ist der Darm zum Glück kein Tabuthema mehr. Vorher war es manchem peinlich, darüber zu sprechen und man vernachlässigte die genialen Funktionen, die der Darm des Menschen ausübt.

Unser Magen-Darm-Trakt sorgt zunächst einmal dafür, daß wir aus unserer Nahrung Energie gewinnen. Tag und Nacht leistet er unermüdliche Arbeit: verdauen und ausscheiden. 

Läuft alles rund, bleiben wir fit und gesund.

Verdauungstrakt: Warum verdaut sich der Magen nicht selbst?

In unserem Darm lebt eine faszinierende Gemeinschaft aus Pilzen, Bakterien, Viren und Einzellern. Friedlich und fleißig! Zum Zerkleinern von Nahrung, zum Verdauen. Als unerschrockene Polizei, die feindliche Angreifer erkennt und abwehrt. Als emsige Handwerker, die unermüdlich einen Schutzwall aufbauen. Zum Schutz unseres Immunsystems, das sich in der Darmschleimhaut befindet. Heute wissen wir, dass wir ohne Darmflora – auch Mikrobiom genannt – nicht lebensfähig wären.

In einer gesunden Darmflora kommen ungefähr 400 verschiedene Bakterienstämme vor. Besonders faszinierend: die Darmflora setzt sich bei jedem Menschen anders zusammen. Einzigartig und individuell – genauso wie unser Fingerabdruck.

Diese nützlichen Mikroorganismen produzieren u. a. lebensnotwendige Fettsäuren. Diese wirken entzündungshemmend und halten die Darmschleimhaut – dem Wohnort des Immunsystems – gesund. Auch bilden sie Vitamine wie zum Beispiel Folsäure oder K2. K2 ist unverzichtbar zur optimalen Aufnahme des essentiellen Vitamin D’s.

Dieses Zusammenleben mit den Mikroorganismen wird Symbiose genannt. 

Im Darm tobt das Mikrobiom

Unsere Darmbewohnern arbeiten unermüdlich und sind entsprechend hungrig. Sie ernähren sich von unverdaulichen Ballaststoffen, den sog. Präbiotika. Diese sind beispielsweise in faserreichem Gemüse oder milchsauer vergorenen Lebensmitteln enthalten. Sauerkraut ist von daher ein super Hausmittel, um die Darmflora aufzubauen und zu nähren.

Die Darmbakterien selbst besitzen auch eine ‚Verdauung‘. Deren Abfallprodukte werden über Leber und Darm entsorgt.

Bei der Produktion der lebensnotwendigen Vitamine, Fettsäuren und Spurenelemente fallen allerdings auch für uns schädliche Stoffe im Bakterienstoffwechsel an. Diese werden zum Teil in das Blut aufgenommen und müssen dann über die Leber entgiftet werden. Der überwiegende Teil wird aber direkt mit dem Stuhl aus dem Körper entfernt. 

Das alles funktioniert prima, solange das Mikrobiom in ausgewogener Balance ist. 

Wenn aber zu viele Pilze (Candida), Clostridien oder histaminbildende Bakterien unser Darmmilieu verschlechtern, kann es dazu kommen, dass vermehrt giftige Stoffe gebildet werden. Als Folge müssen diese von der Leber entgiftet werden.

Wenn es sich nur um kurzfristige Störungen handelt, ist das für eine gesunde Leber im Normalfall ein Kinderspiel. Ist die Leber jetzt jedoch überlastet, kann sie ihrer Abbau- und Ausscheidungsfunktion nicht mehr ausreichend nachkommen. 

Die Folge: die Haut muss jetzt beim Ausscheiden und der Entgiftung mithelfen.

 Wie kommen die Löcher in den Kä… den Darm?

Die Darmflora sitzt – wie Ziegel auf dem Dach – auf einer Schleimhautschicht.  

Sie schützt wie eine sanfte Hülle diese empfindlichen Darmschleimhäute, die sonst durchlässig und rissig werden würden. 

Falls das passiert, spricht man vom Leaky-Gut, auch löchriger Darm genannt.

Die Folge: Verbindungen (sog. Tight-Junctions), die die Wände zusammenhalten, lösen sich auf und die Darmwand wird durchlässig. Die Schleimhautzellen können jetzt nicht mehr genügend Schleim bilden. Die Darmschleimhaut wird schwach und schützender Schleim auf den Darmzellen schwindet. 

Was hat das Leaky-Gut-Syndrom mit Allergien oder Hautproblemen zu tun?

Durch die durchlässige Darmschleimhaut gelangen unverdaute Nahrungsmittelbestandteile, Giftstoffe und Gase ins Blut und zur Leber. 

Reizen dort das Immunsystem und lösen Entzündungen aus. Die Leber reagiert  auf Entzündungen, indem sie ihr Gewebe umbaut. Die Fähigkeit, Stoffe abzubauen, auszuscheiden und zu entgiften, ist nun beeinträchtigt. 

Durch die schwelende Entzündung kann der Darm jetzt viele Nahrungsbestandteile nicht mehr gut verdauen und über die Leber verarbeiten bzw. ausscheiden.

Wenn das (Leber-) Fass voll ist

Schwer verdauliche Lebensmittelbestandteile wie Gluten, Lactose, Fructose, Salicylate oder Sulfate werden jetzt noch schlechter verdaut – Gase und Giftstoffe können entstehen.

Ist die Leber derart überlastet sucht sich der Körper jetzt andere Wege, um Gifte und Schlacken loszuwerden. 

Und schon wieder muss die Haut als Ausscheidungsorgan einspringen!

Sinnbildlich kann man sich das wie ein Ventil vorstellen. Schadstoffe, Toxine und Schlacken werden über die Haut ausgeleitet.

Facemapping – der Ort deiner Pickel verrät die Nahrungs-Unverträglichkeit

Facemapping: Körperliche Beschwerden im Gesicht erkennen

In früheren Zeiten gab es noch keine medizinischen Untersuchungsmethoden wie Ultraschall, Computertomographie, Labordiagnostik oder Stuhlanalysen, um den Darm oder andere innere Organ zu untersuchen. 

Man arbeitete erfahrungsorientiert mittels Blickdiagnosen, um von außen den inneren Gesundheitszustand beurteilen zu können. 

Um Gründe von Hautbeschwerden zu entdecken, entstand die Antlitzdiagnose, das sogenannte Face-Mapping. Diese altbewährte Form der Hautanalyse stammt aus der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) und wird heute in vielen Kosmetikinstituten und Heilpraxen angewendet. Das Gesicht wird dabei in Zonen aufgeteilt. Je nachdem, in welcher Gesichtszone die Hautprobleme erkennbar sind, lassen sich Rückschlüsse auf die Ursachen ziehen. 

Auch als Naturheilpraktikerin und Kosmetikerin profitiere ich von dieser traditionellen Hautuntersuchung.

Einige Beispiele aus meiner naturheilkundlichen Praxis beschreiben, welche Auswirkungen Nahrungsmittel-Intoleranzen im Gesicht haben können:

Gluten Unverträglichkeit: rote Wangen, Rosacea, aufgedunsenes Gesicht

Salicylat Intoleranz: Quaddelbildung und Juckreiz an Stirn und Kinn

Lactose Unverträglichkeit: Tränensäcke, geschwollene Augenlider, Augenringe

Pilzbelastung: schmerzende Pusteln an Kinnkante und Hals

Fructose-Unverträglichkeit: Knitterfalten an Augen und Wangen

Histamin-Intoleranz: ‚hektische Flecken‘, Hautrötung im Gesicht

Ausführlichere Beschreibungen der Symptome, Hautzeichen und konkrete Behandlungsmöglichkeiten stelle in meinen nächsten Artikeln vor.

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Fazit: was verbessert nachhaltig den Hautzustand im Gesichtsbereich?

1. Hautanalyse durch Antlitzdiagnostik: Eine erfolgreiche Behandlung zur Verbesserung des Hautbilds setzt stets eine sorgfältige Diagnose voraus!

2. Darmdiagnostik, Darmsanierung, Symbioselenkung: bei chronischen Hautproblemen, oder akuten Hautentzündungen sollte gleichzeitig eine medizinische Untersuchung erfolgen.

3. Verdauungssystem und Darmflora aufbauen, Leberentlastung: sind die Ursachen geklärt, kann eine gezielte und nachhaltige Verbesserung der Hautstruktur angegangen werden.

4. Ernährungsberatung: es hat sich bewährt, während der Behandlungsphase bestimmte Lebensmittel zu meiden. Gleichzeitig können Alternativen zu betroffenen Nahrungsmittel und Essensgewohnheiten gefunden werden.

5. Last but not least: Hautpflegeberatung. Die Haut mit verträglichen und natürlicher Kosmetika versorgen und verwöhnen, damit sie sich wieder dauerhaft beruhigen und regenerieren kann.

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