Schädliche Inhaltsstoffe in Kosmetik: Ist Naturkosmetik wirklich besser als konventionelle Hautpflege?

Unsere Haut ist nicht nur das größte Organ unseres Körpers, sondern auch unser äußerstes Schutzschild gegen die Umwelt. Daher ist es von größter Bedeutung, welche Inhaltsstoffe wir auf unsere Haut auftragen. In der Flut von Hautpflege- und Kosmetikprodukten auf dem Markt ist es jedoch nicht immer leicht, die schädlichen Inhaltsstoffe von den unbedenklichen zu unterscheiden. Dieser Beitrag beleuchtet häufig verwendete Inhaltsstoffe in der Kosmetik, die schlecht für die Haut & Haar sein könnten. So kannst Du beim nächsten Einkauf die Bezeichnungen der Inhaltsstoffe-Liste (INCI) prüfen und – ob bei Naturkosmetik oder konventioneller Kosmetik – miteinander vergleichen.

Welche Inhaltsstoffe sind schlecht für die Haut?

In unserer heutigen Gesellschaft ist Schönheit ein kostbares Gut, das oft durch die Verwendung von Kosmetikprodukten gestärkt wird. Doch während wir nach äußerer Perfektion streben, sollten wir nicht die unsichtbaren Gefahren vergessen, die sich möglicherweise in den Produkten verbergen, die wir täglich auf unsere Haut auftragen. Die INCI-Liste, die uns die genauen Inhaltsstoffe unserer Kosmetika verrät, ist nicht immer so harmlos, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag. In diesem Artikel werfen wir einen kritischen Blick auf einige schädliche Inhaltsstoffe in konventioneller Kosmetik und beleuchten die Vorzüge der Naturkosmeti

Sind Petrolatum, Mineralöl, Paraffine und Co. schädlich für Haut und Hormone?

Konventionelle Kosmetika enthalten oft eine Vielzahl von Inhaltsstoffen, die bedenklich für unsere Gesundheit sein können. Einige dieser Inhaltsstoffe stehen im Verdacht, hormonelle Veränderungen hervorzurufen und sogar das hormonelle Gleichgewicht zu beeinträchtigen. Dazu gehören beispielsweise Hormone in Kosmetika wie Parabene, die als Konservierungsmittel verwendet werden. Diese können in den Körper eindringen und endokrine Störungen verursachen. Möchtest Du und Deine Familie darauf verzichten möchtest um gesund bleiben? Keine schädlichen Inhaltsstoffe mehr in dKosmetik & Haushaltssreiniger verwenden? Dann kannst Du Dir gerne hier meinen kostenfreien Ratgeber holen.

Ein kostenloser Ratgeber der hilft, schädliche und hormonell wirksame Inhaltsstoffe in Kosmetik und Haushalt zu vermeiden. Heilpraktikerin Birgit Hentzler-Liepe hat ihn geschrieben. Sie zeigt darin natürliche Alternativen auf
Schädliche Inhaltsstoffe in Kosmetik & Haushalt vermeiden

Mineralöle, Petrolatum, Paraffine (MOSH und MOAH) sowie Palmöl sind in der Kosmetikindustrie weit verbreitet. Sie sind häufig Abfallprodukte der Mineralölindustrie und sehr preiswert erhältlich. Allerdings haben mögliche Folgen von Mineralöl in Kosmetik und Haarpflege aucb ihren Preis: Sie können die Haut abdichten und Poren verstopfen, was zu Hautirritationen und Akne führen kann. Auch kann der Haut langfristig Feuchtigkeit entzogen werden und austrocknen. Darüber hinaus hat die Produktion von Palmöl oft verheerende Auswirkungen auf Umwelt und Tierwelt.

Sind Aluminium, Formaldehyd und Co. schädlich für die Gesundheit?

Aluminium und Aluminiumsalze werden oft in Deodorants und Antitranspirantien eingesetzt und stehen im Zusammenhang mit Bedenken hinsichtlich Brustkrebs und Alzheimer. In meinem Blog- Beitrag über Aluminium in Kosmetik gehe ich ausführlich darauf ein. Formaldehyd und Formaldehydabspalter, die in einigen Produkten zur Konservierung verwendet werden, können ebenfalls reizend sein und werden mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht.

Ist Alcohol denat. schädlich für die Haut?

Alkohol denat. steht für denaturierten Alkohol und wird als preiswertes Konservierungsmittel eingesetzt. Leider gehört er zu den Alkoholen, die austrocknend und sensibilisierend auf die Haut wirken können. Auch unsere schützende Hautbarriere kann durch die Verwendung von Alkohol denat. im Laufe der Zeit geschädigt werden. Mögliche Folgen: Die Haut wird dehydriert, trocken, schuppig oder gerötet.

Eine Kiste voller bunter Kosmetikflaschen, Dosen und Kosmetiktiegel. Alle Gefäße sind aus Plastik. Sie enthalten Mikroplastik, was in der Kosmetik schädlich sein kann. Microplastik kann sich aus dem Plastik lösen und in die Kosmetika gelangen
Mikroplastik in Kosmetika- schädlich oder harmlos?

Sind Mikroplastik, Synthetische Polymere und Co. schädlich für Mensch und Umwelt?

Mikroplastik und synthetische Polymere sind kleine Kunststoffpartikel, die in Peelings, Reinigungsmitteln und sogar Make-up gefunden werden können. Sie gelangen durch Abwasser in die Umwelt und tragen zur Verschmutzung unserer Meere bei, während sie auch in die Nahrungskette gelangen können.

Sind Benzoate schädlich?

Sodium Benzoate zählt laut Kosmetikverordnung hauptsächlich zu den Konservierungsmittel und wird sowohl in konventioneller als auch in Naturkosmetik eingesetzt. Allerdings können Sodium Benzoate allergische Reaktionen hervorrufen. Vor allem bei Personen, die eine bekannte Allergie auf Aspirin haben oder Salicylate in Lebensmittel nicht vertragen. Diese sog. Salicylat-Unverträglichkeit ist den Betroffenen oftmals nicht bewusst. Körperliche Symptome wie Bauchschmerzen, Übelkeit oder Durchfall können darauf hinweisen. Oder beim Benutzen eines Kosmetikprodukt, daß Sodium Benzoate enthält, kann Juckreiz, Hitzegefühl oder Brennen auftreten.

Sind Peg-Verbindungen, Sodium Polyacrylate und Co. schädlich für Haut & Haare?

Einige konventionelle Kosmetika verwenden PEG-Verbindungen als Emulgatoren und Verdickungsmittel. Diese können die Haut durchlässiger für schädliche Stoffe machen. Sodium Polyacrylate, ein gängiges Verdickungsmittel, kann die Haut reizen und wird mit Umweltauswirkungen in Verbindung gebracht.

Der Fokus auf Naturkosmetik: Eine bessere Wahl?

Naturkosmetik setzt auf Inhaltsstoffe, die aus natürlichen Quellen stammen und keine schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit oder die Umwelt haben. Statt synthetischer Duftstoffe und Parfums verwenden sie ätherische Öle, um einen angenehmen Duft zu erzeugen. Anstelle von aggressiven Tensiden und Sulfaten setzen sie auf sanfte Waschsubstanzen, die die Haut schonen. Zudem verzichten sie auf schädliche Konservierungsmittel wie Parabene und Formaldehydabspalter.

Tierische Inhaltssstoffe in Kosmetik- ?

Ein abschließender Gedanke

Lippenstifte, Make-up, Haarpflege, Sonnenschutzmittel, Gesichtscremes, Bodylotions oder Duschgele gehören für viele von uns zum täglichen Lifestyle: Sie pflegen und verwöhnen uns und machen häufig das Leben ein wenig bunter.

Wenn uns dabei nicht nur die Anwendungsfreude, sondern auch Werte wie Nachhaltigkeit, Gesundheit und Umweltschutz am Herzen liegen, sollten wir als Verbraucher einen kritischen Blick auf die Inhaltsstoffe der verwendeten Kosmetikprodukte werfen.

Denn leider können potentiell gefährliche Substanzen darin enthalten sein. Manche davon sind so klein, dass sie die Barriereschicht der Haut zerstören und dann von der Haut aufgenommen werden können: Allergische Reaktionen oder eine Sensibilisierung der Haut können die Folge sein. Bei anderen besteht der Verdacht einer hormonellen oder sogar krebserregenden Wirkung.

Es ist wichtig, die Inhaltsstoffe in unseren Kosmetikprodukten zu verstehen und bewusste Entscheidungen zu treffen. Das Lesen und Verstehen der INCI-Liste kann uns dabei helfen, schädliche Inhaltsstoffe zu vermeiden und auf Produkte umzusteigen, die unserer Gesundheit und unserer Umwelt zugutekommen. Wenn Du unsicher in Bezug auf Kosmetika bist, dann ist zB. eine ganzheitliche Hautberatung bei Hautexperten eine gute Möglichkeit, Dich umfassend und individuell beraten zu lassen.

Die Wahl von Naturkosmetik ist eine Möglichkeit, sich bewusster für Produkte zu entscheiden, die uns nicht nur äußerlich strahlen lassen, sondern auch langfristig unsere Gesundheit und die Welt, in der wir leben, schützen.

Bedenkliche Substanzen auf der Kosmetik-Verpackung (INCI) erkennen:

Hormone in Kosmetika: Sind hormonell wirksame Stoffe in der Kosmetik gefährlich?1. Alkohol

2. Aluminium / Aluminiumsalze

3. Formaldehyd / Formaldehydabspalter

4. Hormone in Kosmetika

5. Mikroplastik / Synthetische Polymere

6. Mineralöle, Paraffine/ MOSH und MOAH

7. Palmöl

8. Parabene / Konservierungsmittel

9. PEG – Emulgatoren / PEG-Derivate

10. Silikone / Silikonöle

11. Sulfate / Waschaktive Tenside

12. UV Filter / UV-Absorber / Benzophenon

13. Weichmacher

14. synth. Duftstoffe / Parfum

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